Die Himba (oder Ovahimba) sind ein Stamm aus der Kunene-Region in Namibia mit sehr besonderen und interessanten sozialen Regeln und Traditionen.

Die Himba (oder Ovahimba) sind ein Stamm aus der Kunene-Region in Namibia mit sehr besonderen und interessanten sozialen Regeln und Traditionen.

Zu den eigenartigsten gehört sicherlich die sogenannte „Okujepisa Omukazendu“: Wenn ein Besucher ankommt, feiert der Mann den neuen Gast, indem er ihm seine Frau zum Übernachten anbietet, und zieht sich in eine andere Hütte zurück. Falls kein Platz frei ist, schläft der Ehemann draußen.

Von außen betrachtet scheint die Frau in dieser Angelegenheit nichts zu sagen zu haben, aber das ist nicht ganz der Fall. Die Frau kann durchaus den Geschlechtsverkehr mit dem Besucher ablehnen, muss aber im selben Haus schlafen. Darüber hinaus ist Polygamie bei den Himba weit verbreitet, und eine Frau kann Geschlechtsverkehr mit jedem haben, den sie will, vorausgesetzt, sie fragt ihren Ehemann um „Erlaubnis“.

Eine weitere Besonderheit der Ovahimba ist, dass sie sich nicht waschen, zumindest nicht mit Wasser. Das raue Wüstenklima und der Mangel an Trinkwasser sind die Gründe, warum dieser Stamm Schwierigkeiten beim Baden hat. Sie bedecken ihre Körper daher mit einem Farbstoff namens Otjize (Harz, Fett und Ockerpigment), der sie schützt, und wenn er sich löst, nimmt er Schmutz und Unreinheiten mit. In der Zwischenzeit nutzen sie für die tägliche Hygiene ein Rauchbad und waschen ihr Haar (mit schönen und komplizierten Frisuren) mit Asche.

By Emilia Bauer

Als Deutscher bin ich ein Mensch, der es liebt, die Welt zu erforschen und neue Informationen zu erfahren. Ich studiere Journalismus.

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